Expertengespräch im Schulterschluss mit der Konrad-Adenauer-Stiftung
17. September in Berlin, in Kooperationen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung
Wer trägt die Kosten der Transformation: Effiziente Finanzierungsstrategien für einen zukunftsfähigen Industriestandort in der 21. Legislaturperiode“
Die Ausgangslage für die deutsche Industrie ist zu Beginn der 22. Legislaturperiode ernst. Um die Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherheit dauerhaft zu garantieren, bedarf es einer vorausschauenden Finanzierungsstrategie, die über kurzfristige Subventionen hinausgeht. Im Fokus des Dialogs stand daher die Frage: Wie können Politik, Real- und Finanzwirtschaft effizienter zusammenwirken, um vor allem privates Kapital für die notwendige Transformation zu mobilisieren?
Ein industriepolitisches Zielbild als Kompass
Im AXICA Kongresszentrum am Pariser Platz in Berlin diskutierten Vertreterinnen und Vertreter ertreter aus Bundesministerien, Abgeordnete der Unionsfraktion sowie Entscheider und Entscheiderinnen aus Industrie und Finanzsektor über die instrumentellen Notwendigkeiten einer gelingenden Transformationsfinanzierung.
Ein zentraler Konsens der Runde: Ohne ein klares industriepolitisches Zielbild und den Abbau bürokratischer Hürden zwischen dem Finanzsystem und der Realwirtschaft wird der Weg zur Dekarbonisierung erschwert. Die Teilnehmer erörterten konkret, wie „unnütze Aufwände“ reduziert werden können, um die Geschwindigkeit der Umsetzung deutlich zu erhöhen.
Impulse für die politische Praxis
Die Moderation und die Impulse von Made in Germany 2030 sowie der KAS führten zu einer intensiven Debatte über:
Die Mobilisierung von Privatkapital: Warum der Staat als Impulsgeber fungieren muss, um privates Investment in großem Stil zu hebeln.
Institutionelle Reformen: Welche Strukturen in der 22. Legislaturperiode geschaffen werden müssen, um Planungssicherheit für Unternehmen zu gewährleisten.
Effizienz im Austausch: Eine bessere Verzahnung von regulatorischen Anforderungen und der unternehmerischen Praxis.
Fazit und Ausblick
Das Expertengespräch verdeutlichte, dass ein „Weiter so“ angesichts des globalen Wettbewerbsdrucks keine Option ist. Die entwickelten Lösungsansätze dienen nun als Fundament für konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik. Die Initiative Made in Germany 2030 wird diesen Prozess weiterhin eng begleiten und den Brückenschlag zwischen den Akteursgruppen forcieren.