Fortsetzung Dialog Gebäudesektor

21. Januar 2026 in Berlin, in Kooperation mit der ING

Kooperation und Koordination nötiger denn je

Auf erneute Einladung der ING und der Initiative „Made in Germany 2030“ standen für die Vertreter aus dem Bankensektor (u.a. ING, Deutsche Bank, DKB Commerzbank, KfW, BVR, DSGV), der Wohnungswirtschaft (Nassauische Heimstätte, ZIA) sowie der Gebäudetechnik (Vaillant, Fuchs & Eule) und DGNB zwei Fragen im Zentrum der Konkretisierung. Einerseits drehte sich die Diskussion vertiefend um sinnvolle und konstruktive Impulse, wie der Dekarbonisierung des Gebäudebestands in Deutschland positive Dynamik verliehen werden kann, welche Barrieren priorisiert angegangen und welche Gestaltungsfelder auch in eigener Dynamik direkt adressiert werden sollten. Die Frage nach der Form, in der sich Gewerks- und Akteursübergreifend solche Impulse formen und umsetzen lassen, und damit die Konkretisierung einer dauerhaften „Transformationspartnerschaft Wohnimmobilien“ bildete den zweiten inhaltlichen Schwerpunkt.

Pragmatismus und Effizienz in zeitnahem Handeln abbilden

Die Teilnehmer bestätigten den inhaltlichen Rahmen (Umsetzungsroadmap, Finanzierbarkeit und -bereitstellung, fundamentale Bedeutung des Datenmanagements, kommunikativer und nutzenfokussierter Zugang) und steckten diesen mit konkreten Elementen ab. Der Umfang der Anknüpfungspunkte, Handlungsbedarfe und Handlungsfelder machte schnell den Bedarf einer strukturiernden Einordnung deutlich:

  1. Welche Barrieren und unmittelbare Hemmnisse bestehen und sind anzugehen:
    Barrieren und Hemmnisse finden sich vom fehlenden grundlegenden Anerkenntnis und Konsens zur Bedeutung der Finanzierung (aus der sich ein deutlich anderes Vorgehen ableitet), über fehlende Kohärenz und Koordination von Vorgehensschritten, einer fehlenden Kohärenz zu z.B. europäischen Vorgaben, mindestens gefühlt hoher Komplexität und einer nahezu vollständig ausbleibenden Verknüpfung mit parallelen Feldern z.B. bezogen auf Bankenregulierung und -steuerung.

  2. Welche Gestaltungsoptionen bestehen auch bereits jetzt für die Akteure, ohne auf politische Vorgaben angewiesen zu sein: Insbesondere die Finanzierungsseite hat einige Potenziale, durch koordiniertes, strukturiertes Vorgehen an Kund:innen standardisierte Angebote machen zu können; dies erstreckt sich von Datenerfassung über Strukturierung des gesamten Prozesses bis hin zum Angebot der Finanzierung.

Die Teilnehmenden konkretisierten und priorisierten diese Diskussion im unmittelbaren Nachgang zum Termin als Basis für die nachfolgende Diskussion.

Institutionalisierung und Vernetzung

Art, Auftritt und Arbeitsformen einer solche Partnerschaft wurden im Austausch nur gestreift und als Schwerpunkt für den folgenden Termin vereinbart.

Der nächste, für Ende Februar/ Anfang März verabredete Termin soll diese Fragen der Struktur der Transformationspartnerschaft grundsätzlich vereinbaren. Weitere Akteure wie Energieversorger und Verbänden wie z.B. Haus & Grund oder dem Wärmepumpenverband, werden angestrebt, um die Transformationspartnerschaft auf eine breite Basis für einen zukunftsfähigen Immobilienstandort zu stellen.

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